Welche Industrieinvestitionen im technischen Kunststoffmarkt nachhaltige Wachstumsimpulse versprechen – und wie diese im Kontext geopolitischer Machtverschiebungen strategisch einzuordnen sind.
Zwischen Q1 2025 und Q1 2026 wurde der europäische Markt für technische Kunststoff-Halbzeuge weniger von spektakulären Preisbewegungen bestimmt – sondern von strukturellen Mengenverschiebungen, geopolitischem Druck und einer spürbaren Investitionszurückhaltung im Maschinen- und Anlagenbau. Während Standard-Engineering-Werkstoffe in Europa unter Importdruck und defensiven Abrufen litten, zeigten High-Performance-Polymere in Halbleiter-, Pharma- und Batterieanwendungen deutlich robustere Strukturen. Entscheidend ist: Die Nachfrage nach CNC-Bauteilen folgte nicht dem Polymerpreis, sondern dem Industrie-Capex.